#10 "Lebenshunger bis zum geht-nicht-mehr"

Shownotes

Zu Gast ist Hilla Hombach (76), die seit Jahrzehnten in Köln lebt und offen über ihr bewegtes Leben, ihre gesundheitlichen Herausforderungen und ihre Leidenschaft für Musik, Theater und das Schreiben spricht. Eine Folge über die Kraft der Kreativität, Neugier und Lebenshunger auch im Alter neue Perspektiven eröffnen können.

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00:00:02: Hallo und herzlich willkommen bei Zeit zu reden.

00:00:05: Ein Podcast, in dem wir mit KölnerInnen sprechen die zeigen es ist nicht so spät.

00:00:09: neue Erlebnisse Gedanken und Träume zusammen von kleinen Momenten um Begegnungen bis hin zur großen Veränderung findet hier alles seinen Platz Denn Köln ist für uns nicht nur eine Stadt sondern ein Ort voller Geschichten.

00:00:22: Und heute geben wir einer dieser Geschichten Zeit zu Reden.

00:00:27: Gut fangen wir an.

00:00:29: Hallo und herzlich willkommen bei unserer neuen Folge von Zeit zu Reden.

00:00:32: Ich bin Alisa, ich sitze jetzt zusammen mit

00:00:35: Riccarda

00:00:36: und Hildegard!

00:00:37: Hallo,

00:00:38: hallo Hildegaard!

00:00:39: Hildegal ist heute unsere Interviewpartnerin und vielleicht magst du ja mal am Anfang ein bisschen über dich erzählen wer bist Du?

00:00:44: Und vor allen Dingen seit wann bist Du schon in Köln?

00:00:47: Wer Bin Ich?

00:00:48: Gute Frage weit gefasst und ich bin immer noch am Suchen und Neu finden so... Also Hildegaard wohnt seit neunundsechzig in Kologne studiert hier und seit neunundsebzig in Leverkusen am Gymnasium als Musik- und Theaterlehrerin hauptsächlich.

00:01:06: Ja, an mich hat es in die Kultur verschlagen ist total.

00:01:09: Ja mein Leben ist sehr verrückt gelaufen das muss ich schon sagen.

00:01:12: Sehr bewegt, sehr munter nicht alles so ideal aber so dass sich immer noch existiere und zwar mit dem was mich am meisten interessiert sind kulturelle Sachen.

00:01:24: Ich bin immer noch Musikafin Ich schreibe selber, inzwischen hat sich das auch total entwickelt.

00:01:35: So dass ich jetzt demnächst noch mal eine eigene Lesung mache mit Unterstützung von einer Gospelsängerin die Kölschegospel singt Marie Engerne-Mennebellen und Stefan Esser am Klavier Und ich mach die Texte und lese und bin da ganz froh, dass ich das machen darf auf meine in Anführungsstrichen alte Tage.

00:01:55: Wow, Helga, das klingt nach einem vollen Programm.

00:01:59: Bei dir scheint viel Lust zu sein, Duscheinchen zu machen.

00:02:03: Wie sieht denn so ein normaler Tag bei dir aus?

00:02:07: Gibt es da irgendwelche Sachen, die du täglich machst, Gewerzen, die wöchentlich machst?

00:02:12: Mühevolles Aufstehen aufgrund meiner chronischen Erkrankung.

00:02:17: Irgendwann komme ich mit Espresso etwas in Gang und dann muss ich ... Zweimal, wenn es geht.

00:02:23: Wenn ich das kriege zur kranken gymnastik dann habe ich noch andere ärztliche termine die sehr viel zeit in anspruch nehmen.

00:02:31: Ja ansonsten kommt es drauf an entweder schreibe Ich oder ich mache gar nichts sitze am pc und spiele weil ich einfach meine meinen Gedanken Nachgehen muss was zuletzt aufgrund meiner nicht so schönen erlebnisse In meinem umfeld nur unheimlich nötig ist um mich selber wieder aufzufangen.

00:02:48: Und dann hab ich meine ganzen kulturellen Aktivitäten.

00:02:52: alle zwei Wochen ein großer Chor, der Experimentalkor den ich heiß und ihn nicht liebe.

00:02:58: Weil wir ihm verrückte Sachen machen wie gesagt, Experimental!

00:03:01: Und dann alle zwei wochen den Gospelchor.

00:03:04: das ist meine Musik die schwarze Musik ist meine musik blues und alles ist meins vom herzen her.

00:03:11: Und dann bin ich noch im Kirchenchor und da ist das abgedeckt, womit ich aufgewachsen bin mit evangelischer Kirchenmusik.

00:03:18: Das tut mir auch gut!

00:03:19: Also diese drei Komponenten der musikalischen Seite sind also intensivst.

00:03:24: Also das hört sich ja alles sehr aufregend an?

00:03:26: Das ist ja auch alles sehr weit auseinander und sehr unterschiedlich.

00:03:29: hier dringend was du da vereinst.

00:03:30: Das Schöne ist ja dass die zwei Chore sind vierzehn-tägig, von daher ist es nicht so stressig.

00:03:36: Und das einzige was für euch und dich ist ist der Kirchenkor.

00:03:39: Und dann hab ich noch alle vier Wochen einen Schreibkurs.

00:03:43: Das mach' ich auch schon seit, na sagen wir mal, seit treizehn Jahren.

00:03:47: Was mir auch gut hat, aber darüber habe ich auch schreiben gelernt.

00:03:50: Kurzgeschichten und Gedichte und so... Und dann hab ich ab und zu mal einen anderen Schreibkurs, aber das ist unregelmäßig im Jahr.

00:03:58: Ich habe alle zwei Wochen das Autorenforum.

00:04:00: Das ist ein Schriftstellerverband, wo wir auch schon Anthologien rausgegeben haben.

00:04:04: Im nächsten Jahr kommt wieder eine.

00:04:06: Das macht mir natürlich tierisch Spaß immer wieder so zu schreiben.

00:04:10: Das Schreiben hilft mir auch meine Lebensdinge oder Erlebnisse oder Schicksalsschläge oder was weiß ich in irgendeiner Form zu verarbeiten.

00:04:22: Das hätte ich ja auspacken sollen.

00:04:24: Ein Gedicht geschrieben, wo genau das drin ist.

00:04:25: Schreiben ist nämlich Erinnerung aber schreiben ist auch Loslassen von Dingen und Verarbeiten von Dingen.

00:04:32: Kannst du vielleicht noch mal sagen wie was dich da so geprägt hat, dass du in diese künstlerische Richtung gegangen bist.

00:04:39: Das ist ja bei vielen.

00:04:40: irgendwie gibt es da Einflussung durch die Eltern oder man ist im Schulchor... Wie hat sich das entwickelt?

00:04:48: Dass du dann auch Lehrerin in diese Richtung geworden bist?

00:04:51: Also entwickelt sich halt das durch meinen Vater der eigentlich eine Lebensnullgeber mir aufgeweckt hat.

00:04:56: Das habe ich aber alles erst später erkannt.

00:04:58: Schulchore war bei uns ne Krausern Vergesse ich auch lieber, aber wir waren als Familie in einer Kantorei und dadurch ist das Chor gesingen also bei mir verinnerlicht.

00:05:09: Dann habe ich natürlich Musik studiert und dann waren wir auch Chöre usw.

00:05:12: Das musste ich ja lernen, musste sich alles machen.

00:05:15: Verdichtet hat es sich erst später.

00:05:17: Ich hab da noch mal so eine Chorleiter-Forstbildung gemacht, aber nicht so wie ich es wollte.

00:05:21: Das war dann alles auch nicht so...das Ideale!

00:05:24: Ja und Theater ist eigentlich so, dass ich nach dem Abitur aus Spaß an der Freude einen Theaterkurs gemacht habe.

00:05:32: In einem Jugendhof in Flotho Niedersachsen wo solche Sachen waren Und da hab' ich Theaterblut gelegt.

00:05:40: Bei uns zu Hause gab's das ja nicht.

00:05:42: Ich bin in einer Provinz aufgewachsen Aber damals war ich nicht stark genug zu sagen, ich möchte das machen Weil ich bin so Brüder und so im Sicherheitsdenken aufgewachsen was damals üblich war.

00:05:53: Ich wollte

00:05:54: sagen, es ist ja auch glaube ich ein bisschen schwierig da den Schritt immer ins künstlerische zu wagen.

00:05:58: aber wenn ich mich auch hier umschaue und auch so dein dein dein Plan höre oder von deinen ganz vielen scheinst du ja jetzt der Kunst sehr stark verschrieben zu sein?

00:06:06: Oder nicht?

00:06:06: die Kunst hat sich wieder in dein Leben gefunden?

00:06:09: Die war immer da aber sie waren nicht so extensiv.

00:06:12: Und als dann wie soll ich das sagen mein Mann geht ex-mann in die in die Sphäre reintrapp, der dann auch Schauspieler und Sprecher und SpREchercieher und Regisseur war.

00:06:26: Der mit mir an der Schule zusammen Theater gemacht hat, der da ein Theater in Leverkusen gegründet hat was für Schüler als Übergangsphase genommen wird um an Hochschulen vorzusprechen.

00:06:37: Wir haben ganz viele Schüler, die inzwischen an HochSchulen sind.

00:06:39: Auch einige meiner eigenen Schüler sind Musical- und Schausspieler irgendwo in Deutschland verteilt.

00:06:45: Da bin ich auch stolz drauf Und das macht mir auch Freude.

00:06:50: Ich weiß, was ich damals gemacht habe und als mein Ex-Mann ging, fing bei mir des anderen an.

00:06:58: dann hab' ich angefangen zu malen.

00:07:00: Habe es leider hier keinen Platz mehr.

00:07:01: dafür würde ich gerne auch noch machen.

00:07:03: Meine Bilder stehen alle im Schrank.

00:07:05: Dann kam das mit dem Schreiben dazu und das Schreiben hat sich total intensiviert.

00:07:10: Das wusste ich aber damals auch nicht.

00:07:12: Durch die Schreibkurse habe ich das total gelernt und ja, das wurde immer intensiver.

00:07:16: Und dann hab' ich auch totale Unterstützung weil wir zum Beispiel im Autorenforum die Texte vorstellen und dann gibt es Kritik und Vorschläge Änderungsvorschlägen.

00:07:24: Es wird also besprochen und dass ist nicht so, dass du jetzt das machen musst sondern das ist immer noch deine Arbeit.

00:07:31: Aber ich habe da ganz viel gelernt.

00:07:32: und dann theatermäßig habe ich auch nach meiner Pensionierung angefangen.

00:07:38: Und ich hatte das Glück, in eine MS-Gruppe zu kommen die von einem MS-Regisseur geleitet worden war der es früher in der DDR richtig großer Regisseur gewesen und er hat mit uns abende gemacht.

00:07:50: zum Beispiel zu Jacqueline Dupree ist eine berühmte Chillistin, die an MS erkrankt wurde, und sie starb in welchem Jahr.

00:07:57: Dann haben wir solche Abende gemacht mit Lesungen mit lauter MS Leuten und da fing das bei mir an und dann wurde ein Opernregisse von der Opernwerkstatt, der Regisseur auf uns aufmerksam und hat uns in eine Produktion reingenommen weil er in einer Produktion mit MS-Leuten arbeiten wollte.

00:08:12: Und dann kam ich ans Sommerblut und das ist ein Benartentat, Theaterfestival hier in Köln und da hatte ich einen super tollen Regisseurs und mit dem habe ich drei Produktionen gemacht und der ist dann leider auf ein zwanzig verstorben und dann war es nicht mehr möglich da rein zu kommen.

00:08:29: ja aber Theater ist immer noch im Kopf nicht so?

00:08:32: Ja.

00:08:32: und dann kam dieses Projekt an den Experimentalkor.

00:08:35: Das war klar, dass ich damit mache bei Rick wie im Vereine Marodebrücke das musste sein.

00:08:39: Wusste ich ja auch nicht auf was ich mich einlass aber ich bin sowas von Happy da drüber.

00:08:42: Das kann man sich keiner vorstellen, dass in so einer Produktion mitmachen

00:08:47: darf.".

00:08:48: Das hört sich alles aufregend an.

00:08:49: also für die, die es nicht kennen Maroden über eine Brücke war eine Zusammenarbeit mit dem Schauspiel über das wir beide uns auch kennengelernt haben Hildegard und ich.

00:09:01: Da ich mir nicht sicher bin, ob jedes Mitglied unserer Zuhörerschaft etwas mit dem Begriff MS anfangen kann hier noch ein kleines akustisches Reindrängeln aus dem Schnitt.

00:09:13: MS ist eine gemeine Autoimmunerkrankung in dem das eigene Immunsystem das Nervensystem angreift.

00:09:21: Es zerstört die Isolierung der elektrischen Leiterbahn den Nerven wodurch die Kurzschließen können, was so vorgehört hat dass die Patienten Pö A Pö über die Kontrolle über den Körper verlieren.

00:09:31: Die Krankheit ist nicht heilbar nur verlangsambar und erendet oft oder meistens tödlich.

00:09:38: bei jeder betroffenen Person verlauft ihr ein wenig anders also ziemlich anders.

00:09:42: es kann sehr schnell gehen.

00:09:44: es kann extrem langsam gehen wo Menschen über Jahrzehnte keine negative Entwicklungen erfahren.

00:09:49: aber so oder so ist eine gemeine Krankheit.

00:09:56: Aber wenn ich das jetzt so höre und mich auch ein bisschen an meine Zukunft denke und uns älter werden, dann denk' ich eigentlich so da möchte ja so sein wie Hildegard.

00:10:05: Da möchte ich auch noch so aktiv unterwegs sein in so vielen Gruppen sein.

00:10:08: aber Hildigard hättest du da vielleicht einen Tipp für mich?

00:10:11: Wo kommt das denn her?

00:10:12: ist dass alles hat sich das einfach so durch Zufall ergeben?

00:10:16: bist du manchmal aktiv?

00:10:17: muss man da irgendwie aus seinem Schneckenhaus raus?

00:10:20: was würdest du sagen?

00:10:21: Wie kann man noch auch in dem Alter seinen Alltag aktiv gestalten vor allen Dingen in so Gruppen.

00:10:27: Du musst immer raus, anders geht das nicht!

00:10:29: Ich habe genug Tage wo ich zu Hause sitze und mit mir nichts anfangen kann einfach weil leider besteht das Leben ja nicht nur aus so tollen Sachen.

00:10:38: mein Leben besteht zurzeit wieder aus so viel negativerlebnissen.

00:10:42: die möchte ich jetzt hier nicht ausbreiten aber sie sind wirklich.

00:10:44: das sind wirklich harte Schläge die ich im Moment durchmachen muss und da brauche ich ganz viel Zeit für mich zum Wie heißt das?

00:10:52: Schön flown, einfach um Gedanken zu verfolgen und mich selber immer wieder zu finden.

00:10:57: Auch da habe ich mir Unterstützung geholt.

00:11:01: Ich hab wirklich sehr viel Unterstützung.

00:11:05: Das Leben besteht ja nicht nur aus diesen Aktivitäten weil ich muss selber einkaufen Und ich kann zum Beispiel keine Sachen mehr tragen Weil ich an Stöcken gehe Und habe aber Hilfe hier im Haus.

00:11:17: Also ich hab mir das schon alles so ein bisschen geschafft.

00:11:19: und woher die Kultur kommt, das liegt schon an meinem Eltern aus.

00:11:23: Mein Vater hat selber einem Orchester gespielt, war selber Lehrer, war halt Kultur interessiert und bin zwar in der Provinz aufgewachsen, aber das Interesse ist halt eben da geweckt worden.

00:11:34: Dann hat sich das durch den Studium ausgeweitet.

00:11:36: Ich habe dann erst Gammanistik gemacht und dann kamen die Theaterinteresse und durch meinen Ex-Mann bin ich dann auch an die Theaterschiene stärker herangeraten.

00:11:44: Und dann hab' ich an der Schule Theater gemacht und hab mich natürlich auch ausspielen können weil ich ja mit den Schülern immer gearbeitet hab sowohl Grundlagentraining als auch dann in die Regie hinein und mit allem drum dran.

00:11:56: Wir haben Musicals aufgeführt, ein großes Theaterstück und das war schon toll.

00:12:00: Wir haben einmal Linie eins gemacht und dann haben wir im Forum gespielt in Leverkusen und die Leute standen draußen bis vorne am Parkplatz Schlange um reinzukommen.

00:12:09: Wow!

00:12:10: Das war neunzehnzweiundneinzig Jahre.

00:12:12: Schon lange ja?

00:12:13: Ja und nach der Pensionierung war es halt eben so dass ich schon mich neu orientierte und da bin ich an einen Jugendzentrum hier gekommen in Vollkofen Und die suchten eigentlich für Musik jemand, aber dann suchten sie doch nicht für Musik.

00:12:25: Dann habe ich da ein bisschen Schauspiel gemacht mit dem Resultat, dass wir eine kleine Szene gemacht haben und meine Schüler, meine kleinen Schausspieler da haben Pantomimis gearbeitet und die Musiker, die hatten eine feste Musikgruppe, haben die Musik gemacht und das haben die aufgenommen ist auch bei der... wie heißt das denn?

00:12:45: Die Wähler heißt das!

00:12:46: Aber ich bin ja da im Ehrenamt auch noch drin Ich hab's vergessen.

00:12:55: Und der Resultat ist, dass die das selber stemmen.

00:12:58: Die haben tolle Sozialarbeiter, machte filmische Aufnahmen und haben das weitergemacht und aufgeführt.

00:13:05: Ich bin da jetzt nicht mehr beteiligt aber ich war letztendlich mit einem Ideengeber am Anfang.

00:13:11: Aber der Kontakt dahin besteht nur noch, dass sich da nicht mehr hingehe.

00:13:14: oder bin ich früher Phasenweise?

00:13:16: Dann hat sich das ergeben, dass ich mir schreibe ... Und dann kam das mit den Köhren.

00:13:20: Dann kam ich an den Gospelchor und bin damit eingestiegen und habe irgendwann auch den Unterricht bei der Marie genommen, da hab' ich noch kleine solistische Auftritte gehabt... ...und dann kamen die Experimentalkohreinzwanzig und dann kam der Kirchenkohre jetzt vor zwei Jahren oder so oder anderthalb Jahre, sodass sich das verdichtet hatte.

00:13:39: Parallel war ich dazu dann seit zweitausend... Drei, vier im Autorenforum.

00:13:44: Das war am Anfang auch nur eine kleine Gruppe von Schriftstellern.

00:13:47: dass wir sind zwischen auch größer und machen andere Sachen Und wir machen regelmäßig Lesungen wo ich auch beteiligt bin.

00:13:53: also von daher Hat sich das wirklich ausgeweitet wie es jetzt ist.

00:13:57: das wusste ich da früher alles nicht.

00:13:59: und Theater mache Ich auch noch weil ich habe einmal wöchentlich ne theatergruppe mit Senioren das macht eine frau aus dem früheren aus der früheren gruppe verteilbar nah Diese Alternativ-Theatergruppe.

00:14:11: Und die macht das, und ... Das ist auch ganz witzig.

00:14:14: Aber da... Das ist nicht das Größte, aber es macht einfach Spaß!

00:14:18: Ob das irgendwann mal zur Aufführung kommt, weiß ich nicht mit dem Extrumentat, wo haben wir irgendwann eine Aufförung?

00:14:23: Aber mein Gegenpult zu diesen ganzen Täten ist ja die umgekehrte Seite Denn ich weiß genau wie oft ich hier sitze und das Gefühl habe Ich bin total alleine Bin ich zwar nicht, aber letztendlich bin ich es doch Weil ich sitze hier allein Und aufgrund meiner Schwierigkeiten ist das manchmal nicht so einfach.

00:14:41: Das hast du uns auch im Vorgespräch ein bisschen schon erzählt, dass aber auch diese ganzen Aktivitäten deine Möglichkeit sind aus der Einsamkeit so ein bisschen rauszukommen?

00:14:50: Wie denn sonst?

00:14:51: Da habe ich Kontakt.

00:14:53: Heißt nicht, dass das die besten Freundschaftskontakte sind, aber du hast immer wieder Kontakte!

00:14:57: Du redest mit den Leuten... Was ich gut finde, erfahre auch von anderen irgendwelchen Situationen.

00:15:03: Sodass sich das Leben relativiert.

00:15:06: Weil du andere Lebensformen, andere Lebensarten, andere Lebensschicksale mitbekommst und dein eigenes Leben sich einbettet in ein großes Feld von Lebendigkeit.

00:15:20: Du stellst fest, dass andere Leute ähnliche Schwierigkeiten haben.

00:15:24: Würdest du denn ... Was würdest du anderen raten?

00:15:27: Wenn sie jetzt so ... nach der Pensionierung oder vielleicht auch, wenn der Lebenspartner nicht mehr da ist einsam sind.

00:15:35: Würdest du dann immer empfehlen rausgehen?

00:15:38: Raus gehen und zwar nicht in den Kaffee alleine sitzen sondern in irgendwelche Vereine.

00:15:42: was dich interessiert ob das Fotografie ist oder ob das Tonarbeit ist oder es ist egal auf jeden Fall mit Leuten zusammen etwas machen weil für meine Begriffe ist es das einzige um zu sehen dass Leben eben leben ist und Leben ist so unterschiedlich.

00:15:58: Wie soll ich das sagen?

00:16:00: Ich hab früher eine Tante gehabt und als es mir scheiße ging, bin ich immer zu ihr gefahren.

00:16:04: Und die hat immer mein Leben relativiert, weil sie dann auch aus ihren Sachen erzählte.

00:16:08: Die hat mich immer wieder auf die Beine geholfen, egal mit welchen Schwierigkeiten.

00:16:11: Das war nicht meine Mutter, das war meine Tante, die mir geholft hat.

00:16:15: Schön.

00:16:16: Ich hab auch Scherz aus irgendwann mal gesagt, ich habe drei Mütter gehabt, meine biologische und eine andere Mutter neben dem Ort, wo ich auch gewachsen bin.

00:16:25: Und dann meine Tante, die mir wahnsinnig viel über dich geschrieben hat von der ich auch geschrieben hab, wobei meine Geschichten fiktiv und real gemischt sind.

00:16:33: Aber ... ich weiß dass das hilft, wenn man sich austauscht.

00:16:38: Das stabilisiert, das lässt neue Perspektiven erwachsen.

00:16:43: Ich habe mir immer Hilfe geholt, weil ich wusste, dass ich das oft nicht alleine schaffe.

00:16:47: Und das Rausgehen in irgendwelche Gruppierungen ist ganz wichtiger Faktor.

00:16:52: Glaubst du, dass das auch vielleicht gerade hier in Köln leichter funktioniert oder in der Großstadt?

00:16:59: Ich kenne ja nur Kölnen als Großstadt.

00:17:01: Also ich meine, es gilt ja als sehr, wie nennt man das, offen ... Hier gibt es auch die Karnevalsvereine, aber das ist nicht jedermanns Sache.

00:17:10: Aber es gibt hier Sportvereine.

00:17:11: genauso liebst du anders auch.

00:17:13: Ich kann mir vorstellen, dass du auf dem Land Schwierigkeiten haben wirst, wo du dahin gehst.

00:17:17: Auch weil immer noch Leute da sind und gucken, wer macht denn wie was?

00:17:22: Und diesen Spruch, was sagen denn die Nachbarn, den kenn ich, den möchte ich nicht mehr hören!

00:17:26: Hast du der Gefühl, du bist hier davon befreit oder hast so

00:17:30: offene Nachbaren...

00:17:30: Ich bemühe

00:17:31: mich immer mehr davon zu befreien.

00:17:37: Ich lerne immer noch.

00:17:39: Das stimmt, das glaube ich auch und ich glaube dass du tatsächlich ja auch sehr viel immer noch lernst.

00:17:47: Und bei mir hat sich das dann wirklich auf den Kultursektor bezogen und ich habe neulich auch gesagt auch meine depressiven Phasen kriege eigentlich nur mit diesen Kultursachen weg weil das ist das was mich eben hält.

00:18:03: Ja, du hattest das ja auch im Vorgespräch so schön gesagt.

00:18:05: Den Satz den hatte ich mir sogar aufgeschrieben Ich lebe durch die Kultur und ich glaube Du bist ein der Beweis dafür Und ich kenne es von mir auch nicht.

00:18:13: Ich glaub Riccardo ist dem auch nicht fremd dass gerade auch in düsteren stunden eine Kultur egal zu welchen medium man greift da sehr viel helfen kann und dass man da viel Anker findet in einem guten Song, in einem schönen Text.

00:18:27: Nun sagst du ja auch, du schreibst ja sogar auch aktiv selber!

00:18:31: Und das dir das dann auch hilft die Gedanken zu sortieren?

00:18:34: Kann ich mir das dann so vorstellen, dass du dich hier hinsetzt und dann einfach anfängst zu schreiben?

00:18:39: Ich stelle mich oft auf so ein leeres weißes Blatt und weißt gar nicht wo man anfangen soll.

00:18:43: was sind da deine Tricks?

00:18:46: Manchmal ist es so, dass ich eine Idee habe.

00:18:48: Manchmal bin ich über den Schreibkurs.

00:18:50: Wir kriegen dann auch Impulse und Ähnliches.

00:18:52: Aber da kann ich relativ gut losschreiben.

00:18:54: aber es gibt auch schon Phasen wo ich Blockaden hab Und dann kann man sich Hilfe holen indem man entweder sich irgendwo ein Zitat heranzieht oder darüber schreibt Oder einen Plot der einen beschäftigt z.B.

00:19:09: zum Ewigkeitssonntag mehrere Texte geschrieben, weil mich dieses Thema Tod schon seit Jahren intensiv beschäftigt.

00:19:14: Daraufgrund meiner Erlebnisse und das ist zurzeit wieder ganz eng.

00:19:17: Und dass halt mit Lebensexistenz zu tun, mit Science-Existenz und mit Fragen wie es dann irgendwann geht... ...und ich habe da eben auch gezielte Unterstützung gesucht und hab sie auch gehabt.

00:19:30: Ich such sie immer weiter, weil für mich ein existenzielles Thema ist.

00:19:35: Und jetzt zuletzt habe ich eben auch wieder einen Text zum Erinnern.

00:19:40: Der geht aber dann darauf hin, dass Schreiben eben auch Erinnerung ist.

00:19:43: Aber da hab' ich dann einen letzten Satz, das Schreiben ist auch mein Universum!

00:19:46: Das ist der letzte Satz bei dem letzten Gedicht.

00:19:48: Ja also mit dem Satz kann ich mich auf jeden Fall identifizieren... Das würde ich so unterschreiben.

00:19:54: Was glaubst du denn oder was könntest du noch sonst für Tipps geben?

00:19:57: Für Leute, die vielleicht auch draußen einsam sind und jetzt zum Beispiel nicht in der Großstadt wohnen?

00:20:03: Oder wenn du sagst man kann das ja vielleicht irgendwie von sich selber ausschaffen.

00:20:07: also Ich denke wenn ich jetzt eine anderen Stadt wohnwürde Die Profit Provinzielle es würde ich mich mal umgucken, was es gibt an Möglichkeiten.

00:20:15: Gibt es Fotografen-Kurse?

00:20:18: Gibt das Sportvereine die mich interessieren?

00:20:20: Giptes Lesezirkel?

00:20:22: Es gibt hier im Nebenanportal, was in Köln hier existiert auch ein Lesezerkel ist für mich interessant weil ich brauche nicht über Literatur zu reden dafür schreibe ich selber.

00:20:31: aber es gibt Leute die das interessieren und Ich weiß auch von früher dass ältere Menschen oft in solche Zirke gegangen sind, um eben auch den Austausch zu haben und das finde ich zum Beispiel schon mal sehr sinnvoll.

00:20:43: Dann gibt es häufig von den Kirchenangebote Seniorenabende oder Nachmittage oder gezielt auch philosophische Kreise werden.

00:20:51: also ich weiß dass bei Kirchen auch häufig solche Anmengen die sind natürlich in der Provinz eher Aber in der Provinz haste eben auch nur wiederum beschränktere Möglichkeiten.

00:21:01: Das ist einfach so...

00:21:02: Was mich natürlich noch interessieren würde, Helgaert, das ist ja bei dir alles immer sehr vollgestopft!

00:21:08: wenn ich das jetzt so höre.

00:21:10: Wie schaffst du das?

00:21:11: Und du redest ja auch davon, dass du viel Unterstützung hast.

00:21:14: aber wer ist das denn konkret?

00:21:15: Du hattest eben auch mal erwähnt wir sind ja auch von Kölner da ist ja auch viel über Nachbarschaftshilfe.

00:21:21: Du hast ja eben auch erwähnend, dass deine Nachbarn dir Hilfe hast.

00:21:24: Hast du da vielleicht irgendwie nochmal eine schöne Geschichte für uns vielleicht auch ein bisschen nachbarschaftsbezogen

00:21:29: also lange das Problem gehabt mit dem Sachen reinschleppen.

00:21:33: Und wir haben hier irgendwann mal einen Weihnachtsabend gemacht,

00:21:36: d.h.,

00:21:36: ich habe den nicht gemacht, sondern die Hausverwaltung und da war eine Frau jünger als ich und wir kamen in Kontakt dann wollte sie auch schreiben ist in meinen Schreibkurs gekommen.

00:21:45: aber aufgrund ihrer Lebensentwicklung wird sich das wahrscheinlich wieder wie nennt man das Auflösen weil auch da nicht alles einfach ist demnächst in meine Pflegestufe Hilfe eintreten.

00:21:59: Und sie hilft mir zum Beispiel, wenn ich jetzt einkaufe und eine dicke Tasche, dann holt sie mir die aus dem Auto

00:22:04: raus.".

00:22:05: Oh, das ist natürlich liebbar!

00:22:07: Neulich bin ich aus einem Bett gefallen auf meine Knie und das ist für mich das schwierigste überhaupt weil Knie sind sowieso ein Problem.

00:22:16: Dann habe ich da ich den Notfallknopf immer habe.

00:22:18: Den rate ich übrigens allen, die alleine leben einen Notfall Knopf zu haben.

00:22:22: Sehr

00:22:22: guter Hinweis ja.

00:22:24: Das ist für direkt gedrückt, und dann waren die am Apparat.

00:22:28: Dann habe ich sattrufende Idee und die Leute an.

00:22:30: Und dann haben die die Nachbarin angerufen, es war nachts halb eins.

00:22:33: Ich bin aus dem Tiefschlaf gefallen also das war wirklich heftig.

00:22:36: Die kamen dann runter, ich hab mich dann ein bisschen verschoben, dass ich sitzen konnte was nicht einfach war... ...und dann hat sie mich mit ihrem Mann hochgeholt, dann habe ich ausprobieren zu gehen, das habe ich auch, das ging dann auch wieder.

00:22:49: Dann hat sie mir noch ärztlich versorgt und ich bin dann wieder schlafen gegangen, habe auch wieder geschlafen Mit Tablettenhilfe, aber das ist kein Thema.

00:22:58: Die Tage danach waren eigentlich gut, aber der Rest kam erst hinterher die blauen Flecken in den Knien.

00:23:03: Bis heute habe ich noch Schäden davon und ich war auch dann lange bei einem Autopäden um das alles wieder hinzukriegen.

00:23:10: Das war eine ganz schlimme Phase jetzt seit ... Ich bin gefallen März, April, Mai vor vier Monaten und hab immer noch Relikte davon.

00:23:17: Und ich kann zum Beispiel ganz schlecht Treppen stehen steigen.

00:23:21: Das Relikt hab ich immer noch.

00:23:22: Ich arbeite mit allen möglichen daran, mit Krankengymnastik und selber Übungen usw.

00:23:28: Also das ist was nicht so einfaches Und die Einsamkeit kreift mich besonders dann wenn ich mis drauf bin wie schlecht bewegen kann.

00:23:36: Ich helfe mir seit mal mit Espresso sowie heute Morgen auch sonst könnte ich jetzt nicht so reden Aber das reicht manchmal auch nicht und es gibt Tage wo ich wirklich hier sitze und scheiße denke Irgendwie war das heute nichts.

00:23:47: Und dann sitzt sie hier abends allein im Kuchsfernsehen und das ist halt uns kotzen, und ich hab noch keine innere Ruhe, weil einfach in meinem Leben so viel Negatives ist, dass ich keine Ruhe habe zum Lesen.

00:23:59: Das ärgert mich auch während ich früher ganz viel gelesen habe.

00:24:01: Ist das momentan nicht der Fall?

00:24:03: Ich bin aber über diese Termine wie z.B.

00:24:06: auch die ganzen Vorstellungen, die wir immer wieder hatten.

00:24:08: Ich wusste welche Leute ich treffe, ich wusste, Und das gibt dann wieder Kraft, andere Tage zu überstehen.

00:24:20: Also das hat schon ganz viel damit zu tun.

00:24:23: Sich Kraft zu holen aber sich zugestehen dass man manchmal die Kraft nicht hat und dass man dafür jemandem braucht Das muss man auch erst lernen.

00:24:32: Ich

00:24:32: gelernt habe zuzugehen, dass ich diese scheißkronische Krankheit hab Hat das Jahre gedauert.

00:24:38: Inzwischen ist das für mich okay.

00:24:40: inzwischen kann ich auch Leute fragen auf der Straße können sie mir helfen?

00:24:43: Ja, ich glaube es ist halt auch ein bisschen schwierig wenn man merkt weil dein Geist ist ja auch noch so aktiv und wenn man vielleicht auch merkt da ist einen Unterschied zwischen dem Körper und dem Geist.

00:24:56: Also ich habe irgendwann meinen Meine Jahreszahl meines Geburtstages ist immer umgedreht, da passt das.

00:25:02: Demnächst passt es leider nicht mehr.

00:25:05: So wie man sich im Inneren fühlt, ne?

00:25:07: Ich bin viel jünger als mein Alter und

00:25:11: das stimmt überhaupt nicht.

00:25:13: Aber Hildegard ich habe jetzt nochmal ein persönliches Anliegen als Kölnerin.

00:25:16: du bist ja breit aufgefächert mit deinem Ganzkören Aber mir fehlen ein bisschen die kölschen Töne.

00:25:22: Hat dich das so nicht?

00:25:25: Ich bin hochdeutsch aufgewachsen, obwohl ich im ländlichen aufgewachsen bin, dass Hochdeutscher bei uns zu Hause beim Vater war ja selber Lehrer.

00:25:34: Der konnte noch Bonn-Bönschen-Dialekt sprechen... Ich habe das Kölsch und nie gelernt, obwohl ich seit neunundsechzig hier bin.

00:25:42: Es gibt ein paar Abfärbungen aber das ist zu wenig.

00:25:44: Also auch der Karneval

00:25:45: als Gesang?

00:25:46: Nein, ich bin noch gar nicht dabei.

00:25:48: Ja, wobei ich glaube das nicht.

00:25:49: Ich bin schon lange im Rheinland, aber auch gebürtig aus Norddeutschland Und man merkt dasselbe gar nicht wie die Klang-Ferbung Der Sprache dann doch sich in den eigenen Sprachgebrauch schleicht

00:26:01: Aber nicht so massiv!

00:26:04: Wir singen ja auch kölsche Lieder zum Beispiel.

00:26:09: Da kann ich das nicht sprechen, kann ich alles verstehen.

00:26:13: Aber in der Alltagssprache habe ich es ganz wenig, da ist halt so ein...

00:26:18: Ja vielleicht ja doch noch irgendwann noch mal ein Karneval zu vereinigen, gell?

00:26:22: Nee, nee.

00:26:22: Also das Karnevol ... Ich bin zwar damit auch aufgewachsen aber das war nichts was bei uns in der Familie absolut gefeiert wurde.

00:26:36: Vater in dem auch durch aufgewachsen bin.

00:26:38: Auch natürlich eine, wie nennt man das?

00:26:41: Eine wichtige Person gewesen ist.

00:26:43: War ja halt ein Provinzstädtchen Aber karnavalistisch waren wir alle nicht

00:26:48: Schade.

00:26:49: Aber ich denke, du bist trotzdem auch sehr breit aufgefächert?

00:26:52: Du hast verschiedene...

00:26:52: Also Humor hatte mein Vater und den habe ich mit Sicherheit auch.

00:26:55: aber ich hab leider zu viel Ernsthaftigkeit erlebt und ich bin dabei im Moment ganz vieles aus meiner Familiengeschichte aufzuarbeiten und da ist sehr, sehr viel mehr Ernstraftigkeit und leider alles nicht so gut.

00:27:09: Wir haben jetzt noch eine Abschlussfrage, die wir allen immer stellen.

00:27:14: Was würdest du denn gerne den Rhein runterschreien?

00:27:21: Ich hab Leben zungen, aber bis zum geht nicht mehr und möchte den endlich mal gesättigt finden.

00:27:27: Das finde ich toll Heligard!

00:27:28: Das finde ist ein schönes Abschlusswort.

00:27:30: Wir bedanken uns dass wir hier bei Design duften

00:27:33: heute.

00:27:33: Vielen Dank.

00:27:34: es war ein sehr inspirierendes Gespräch mit dir.

00:27:36: Genau wir freuen uns Heligards, wir sehen uns eh wieder Und danke auch euch fürs zuhören Und wir freuen auf die nächste Folge Bis dann.

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